Yoga & Bouldern

Wer lust hat Yoga & Bouldern zu kombinieren, der ist bei uns genau richtig!

Mit Jeli (Daniela Jarczyk), Jogalehrerin,  und Christoph Gotschke, Personaltrainer,  bieten wir euch ein spitzen Team, um Joga und bouldern zu vereinen.

Kursablauf: Yoga Warm-up + Mobilisation (ca. 0,5 h), individuelles Bouldertraining (ca. 2 h), Yoga-Session (ca. 1,5 h)

Kosten: 40,- € für ca. 4 h Training in einer Gruppe bis max. 6 Teilnehmer

 

Freie Jogatermine:

Mittwochs 18-22 Uhr:  09.08.17, 13.09.17

 

Anmeldung im KRAFTWERK an der Theke oder telefonisch zu den Öffnungszeiten.

 

Die Dohle ist gestartet! Optimaler Start in die Wintersaison

„Der Adler ist gelandet…“ so oder so ähnlich heißt es doch, wenn in Hollywood ein Coup geglückt oder ein Deal abgeschlossen ist. In unserem Fall muss es natürlich heißen: „Die Dohle ist gestartet!“.

Winter

Nach der wie erwartet guten Sommer- und Herbstsaison 2012, während „CHOUCAS – Deine Kletter- und Bergschule“ mit Kursen und einigen Fels-Führungen die ersten zaghaften Flugversuche unternommen hat, ist unsere Dohle mit der Wintersaison 12/13 voll durchgestartet. Der Kalender ist gut gefüllt und liest sich wie ein Blick in Bergsteigers Wunschliste:

  • Lawinensicherheitskurse
  • Skitouren in St.Antönien
  • Freeride-Event in Disentis
  • Freeride-Führungen im Allgäu, Außerfern und rund um die Zugspitze
  • Skidurchquerung Urner Alpen – „Urner Haute Route“
  • Die klassische Haute-Route Chamonix-Zermatt
  • Eisklettern, Ski- und Winterbergsteigen und steile Abfahrten als Privatführungen

Die ersten Veranstaltungen liefen super und machen Lust auf mehr!

Winter

Mit Bildern und Berichten werden wir Dich über die Saison auf dem Laufenden halten.

Wenn Du auch eine persönliche Wunschliste hast und wenn Du Dir dabei professionelle und individuelle Unterstützung wünschst, melde dich! Ob Beratung, organisatorischer Support oder vollständig geplante Privat- oder Gruppenführungen: „Das ist unser Job!“ (um mit einem weiteren Hollywoodzitat zu enden)

 

Draußen wird’s zu kalt? – Hier gibt’s heiße, neue Routen!

 

Für das Jahr 2012 haben wir uns viel vorgenommen, darunter auch die Erweiterung der Kletterfläche in der Halle.  Seit kurzem sind nun die beiden erweiterten Wandbereiche fertig. Pünktlich zum Start in die Wintersaison warten nun auch schon mehr als 50 neue Routen auf euch hier im Kletterzentrum Allgäu. Vom 3. bis zum 9. Schwierigkeitsgrad ist für jeden was dabei, Ausreden gibt’s also keine. Und damit noch nicht genug: Bis Ende November werden auch noch alle übrigen Routen umgeschraut und unser Boulderraum für die kalte Jahreszeit mit neuen Bouldern ausgestattet. Also: Neue Projekte in Angriff nehmen!

Viel Spaß dabei wünscht Euch das Kletterhallenteam!

 

Fangfrische Boulder für die Herbstsaison!

Dienstag, 2.10.2012, Kletterzentrum Allgäu, Boulderraum. Nine und Benni haben zugeschlagen: Drei neue Boulder zieren unseren Boulderraum und lassen keine Wünsche fürs Warm-Up und für alle Kids und Tierliebhaber offen.

Übrigens: Auch an den Kletterwänden wurden bereits mehrfach Tiere gesichtet! Seit kurzem habt ihr dort die Möglichkeit „Squirrel Girl“ (4) und „Dragunov“ (5-) im fest eingerichteten Toprope zu Klettern. Schaut vorbei…

 

Der etwas andere Geburtstag

Feiert bei uns Euren Geburtstag! Für Kinder und Jugendliche bieten wir Klettergeburtstage im Kletterzentrum Allgäu in Rieden am Forggensee an. Mit viel Spaß, verschiedenen Kletter- und Boulderspielen und leckerem Geburtstagskuchen könnt ihr unter der Anleitung eines Trainers feiern und klettern. Wir bieten Euch:

  •  2,5 Stunden Kletter- und Boulderprogramm
  • Trainer
  • Leihmaterial
  • Geburtstagsdekoration

Bis zu 6 Kindern oder Jugendlichen 119,00 Euro, jedes weitere Kind 19,00 Euro

 

Wünsche und Fragen zur Dekoration, Verpflegung und zum Termin könnt ihr persönlich und individuell mit uns vereinbaren. Einfach anrufen unter 08362-940187 oder eine Mail an kletterhalle@alpenverein-fuessen.de schicken.

Wir freuen uns auf Euch!

Kletterherbst 2011

„Sending Season“

Das Jahr neigt sich dem Ende, die Tage werden kürzer, ab Mitte August gibt’s Schoko-Nikoläuse im Supermarkt, es wird Herbst.
Zum Glück fallen im Herbst nicht nur die Blätter, sondern dank stabilerem (stabil schönem!) Wetter und trockenem und kühlen Verhältnissen auch ein paar Projekte.
Es ist wieder mal Sending Season!

Einen sehr spannenden Herbst hatte ich 2011, hier ein paar Highlights:

Last Call for Mr. Gotschke, Mr. Gotschke please!

Dieser Aufruf war Anfang Oktober in meinem Kopf sehr deutlich zu hören, der große Tag stand an, denn am 8. wurde geheiratet. Die Wettervorhersage war nicht mehr so gut und zwischen Hochzeit und Flitter(Boulder)wochen war noch mal 10 Tage strenges Arbeiten angesagt.
Mit dieser Deadline im Hinterkopf machte ich mich daran, ein Boulderprojekt abzuschließen, dass seit längerem auf der Wunschliste stand.

An der Quellwand bei Freidorf hatte ich schon ein, zwei Mal an einer Linie rumgefingert, aber bisher entweder bereits plattgeklettert, halbnass (der Fels) und/ oder einfach zu schwach (ich). Außerdem war ein Griff recht bröselig und bei ernsthaften Versuchen brach immer irgendein Krümel ab. 2011 war nun eher ein Boulder-Jahr und bis auf eine Sehnenscheidenentzündung im Sommer recht gut verlaufen. An einem Regentag hatte ich mich dem Bröselgriff angenommen und die instabile Fläche fixiert. Es konnte also losgehen.
Bei den darauffolgenden Bouldertagen zeigte sich der Boulder als sehr schönes Problem aber auch widerspenstig genug, dass ich genug Möglichkeiten hatte, auf der Strecke Füssen-Freidorf einen neuen Rekord in der Ducato-Klasse aufzustellen.
Zum Glück fiel der Groschen und mit ihm der Boulder rechtzeitig genug damit ich mir vor der Eheschließung etwas Ordentliches Anziehen konnte. (Anekdote am Rand: wer sich erinnern möchte, es gab im Herbst ´11 genau einen Tag mit Schlechtwetter, ratet mal, wann wir geheiratet haben! War trotzdem, oder gerade deswegen ein superschöner Tag!!!)


Der entstandene Boulder hört seitdem auf den Namen „Last Call (7c/+ bloc)“ und freut sich an trockenen Tagen auf Besucher mit Freude an athletischen Zügen. Ihr findet ihn an der Quellwand, Einstieg bei Full Contact, Ausstieg von Crossover.

Albarracin, Volume 2

Sozusagen als Flitterwochen besuchten wir, also meine frischgebackene Ehefrau Katharina (hochschwanger!) Hund und ich zum zweiten Mal das spanische Bouldermekka Albarracin. Im Vorjahr hatte ich die Katharina nur mit der Aussicht auf dieses Bouldergebiet vom Wellenreiten an der baskischen Küste weglocken können (um mich vor dem Tod durch Ertrinken oder Frustalkoholismus zu bewahren) und hatten dann gleich drei fantastische Wochen mit einer recht ansehnlichen Strecke (nicht Kilometer, das schon auch, aber vor allem heißt im Jagdjargon die Jagdbeute Strecke!)


2011 hatte ich mir gedacht: „mit hochschwangerer Frau musst du was Sicheres machen“, also auch keine Experimente bei neuen Gebieten (wer weiß, was die dir da vorsetzen) und Krankenhäuser haben die in Spanien ja auch. Die Strecke (sowohl in Kilometer, als auch die erboulderte) war super, etwa 20 Boulder zwischen 7a und 7c in zwei Wochen, dann hat´s zum Regnen angefangen. Ja und nachdem noch Urlaub übrig war, hab ich mir noch eine Boulderwand in die Garage gebaut und beim Allgäu-Cup als Trainer und Athlet jede Menge Spass gehabt (Bouldern und Boulderwandbau mit reichlich Autofahren dazwischen scheint das Erfolgsrezept für Wettkämpfe zu sein!). Spitzen-Urlaub!!!

000 (Triple Zero)

Schon früher war mir aufgefallen, dass ich den Prozess, mich in psychisch anspruchsvollem und potentiell gefährlichem Gelände zu testen und eben nicht nur eine athletische Turnübung abzuliefern, unheimlich reizvoll finde. Solos, Begehungen bis E8, einige Highballs, anspruchsvolle Alpin- und Eisklettereien, immer wieder reizt mich der mentale Aspekt des Kletterns und diese wohlüberlegten Abenteuer bereichern mein Klettern und mich als Mensch ungemein, nirgends lerne ich mehr.
Nun hatte ich im Sommer 2011 beim Bouldern am Kammeregg im linken Augenwinkel eine schöne, logische Linie entdeckt. Eine Querung und ein kurzes Dach führen zu einer stumpfen Kante mit interessanten aber sehr wackligen Bewegungen. Eine ausgiebige Session am Fixseil und eine weitere im Toprope brachten die Erkenntnis: ganz und gar nicht geschenkt, aber das geht und es geht clean!

Allerdings brachte erst der Bouldertrip nach Albarracin das Selbstbewusstsein und die Sandsteinpower, der geniale Herbst die Verhältnisse und Black Diamond mit dem Triple Zero- Minifriend als entscheidendes (bescheidenes) Sicherungsmitel die Voraussetzungen für die konkrete Umsetzung.
Bereits am Ende des zweiten Tages am Kammeregg, nach ausgiebigem Tüfteln und Vorbereiten entschloss ich mich zum Klettern am scharfen Ende des Seils.
Zwei Minuten später war „000 (E7/8 oder 7c+RX)“ durchstiegen und das Allgäu um eine (seine erste?) Trad-Route bereichert.

Damit ging ein tolles Kletterjahr zu Ende, ein kalter, langer Winter folgte. Am 2.1.2012 war der bisher schönste Tag meines Lebens, der erste Schrei des eigenen Kindes stellt jeden sportlichen Erfolg in den Schatten.

Trotzdem bleibt Klettern mein Lebensstil und mein Sport und ich freu mich auf die nächsten Abenteuer mit guten Freunden am Fels!