Workshop mit Klaus Isele am 31.08.2018

Klettern und Bouldern sind hochintensiv – deswegen machen wir´s ja auch! Allerdings belasten wir unseren Körper damit auch gewaltig. Wir konnten jetzt für Euch Klaus Isele gewinnen, einen der führenden Experten, wenn es um Training, Verletzungen und Prophylaxe geht. Nur soviel: wer Adam Ondra betreut und jede Menge Wettkampfkletterer, der wird schon wissen was er macht!!! Nutzt die Gelegenheit, von einem absoluten Profi zu lernen, mit ihm zu diskutieren und sogar auf eigene Probleme zu schauen, im Anschluß besteht nämlich die Gelegenheit, in kleinen QuickFix-Sprechstunden die eigenen Wehwehchen durchchecken zu lassen. Voranmeldung ist erforderlich, die Teilnehmeranzahl ist limitiert!

Anmeldung unter: cgotschke@web.de

 

Wandern ist des Gotschkes Lust … Teil 3

Durch’s gotische Fenster – Kellespitz Nordabbruch

Bei einer Führungstour an der Kellespitz (Köllenspitze, Köllespitz, je nach Aussprache und Nationalität) lief es dann wieder wie geschmiert. Mit dem Rad (EIGENTLICH) ins Raintal, (EIGENTLICH) kurzer Zustieg zur Wand. Super Tour in Traumkulisse! (EIGENTLICH) kurzer Abstieg und mit dem Rad zum Auto. Wunderbar, aber es geht halt nicht ohne EIGENTLICH: Wenn schon in der Früh beim Hinradeln ein Pedal vom wahnsinnig robusten Fully fällt, wird der Zustieg ein bisschen länger und der Abstieg nicht ganz so genussvoll wie geplant. Aber kein Problem: Eine kleine abschließende Wanderung hat schon auch ihren Reiz!

Deswegen war es fast ein bisschen schade, dass wir bei der Führungstour am Geiselstein zwei Tage später den Bus bei der Kenzenhütte komfortabel erwischten, so ganz ohne abschließende Wanderung war die Spannung irgendwie raus aus dem Thema …

Wandern ist des Gotschkes Lust … Teil 2

Morbus Flattermann – Aggenstein Nordost-Wand

Ein paar Tage nach der Tour mit Heiratsantrag am Aggenstein konnte ich endlich – nach gefühlten 50 Mal daran vorbeigelaufen zu sein – dort eine Route in der beeindruckenden Nordost-Wand klettern. Mit Thomas war der beste Partner am Start, den ich mir dafür wünschen könnte. Wir erlebten einen intensiven und spannenden Tag in einer richtig fordernden Route. Mit neun Seillängen ist sie zwar nicht wahnsinnig lang, fordert aber vom ersten bis zum letzten Meter! Sehr steile, recht anstrengende Kletterei wechselt sich mit etwas leichterer, dann aber alpinerer Kletterei ab und es gibt tatsächlich bis zum Ausstieg wenige Meter, die man mal eben locker dahinklettert. Plaisir ist anders, aber irgendwie stehen wir voll drauf!!! Hut ab an die Erstbegeher, sie hatten ein gutes Auge, um an der Wand eine solche Route zu entwickeln.

Zwei Details kosteten Körner: Ein Verhauer in der 5. Seillänge – offenbar bei dem Versuch einer direkteren Linie zu folgen entstanden – lockte mich in absolutes Horrorgelände mit Kletterei weit von der angegebenen 7- entfernt. Anfangs noch im Onsight-Modus später aus Angst um den Sicherer kämpfte ich bis die Akkus leer waren. Vielleicht sollte ich doch mal moderne Medien zur Recherche vor solchen Tagen nutzen. Die zweite Überraschung folgte am Ausstieg, als Thomas mit Adleraugen messerscharf analysierte: „Du, ich glaub‘ die Bahn hat gerade den Dienst eingestellt!“ Nicht gerade das, was man hören will, wenn man vorhat, genau mit dieser Bahn dem Feierabend-Radler entgegen zu schweben … Aber: Eine kleine abschließende Wanderung hat schon auch ihren Reiz!

Fortsetzung folgt …

Morbus Flattermann Morbus Flattermann

Wandern ist des Gotschkes Lust … Teil 1

Während sich in den letzten Wochen das Thermometer konstant um die 30 Grad Marke eingependelt hatte, an den Badeseen Hochbetrieb war und die Supermärkte Schokolade aus dem Sortiment gestrichen hatten, gab es tatsächlich eine Sache die wunderbar funktioniert hat: Alpines Klettern vorzugsweise in nordseitig ausgerichteten Wänden! Zum Glück konnte ich Seilpartner und Gäste auch von dieser Tatsache überzeugen.

Geh´ zua, Bua! – Aggenstein Nord-West

Vor dem vor kurzem beschriebenen vertikalen Heiratsantrag musste natürlich das Depot mit den Überraschungsutensilien erst mal dort hingeschafft werden. Warum da nicht die Pflicht mit der Kür verbinden und eine schöne Route klettern. Meine Frau war sofort dabei und so wiederholten wir eine Routenkombination, die ich mit meinem Vater entdeckt und geklettert hatte und die wir damals auf den treffenden Namen „Geh´ zua Bua!“ getauft hatten. Sie verbindet geschickt die Routen „Jamarah“,“ ZigZag-Weg“ und einige eigene Meter zu fünf abwechslungsreichen Seillängen bis zum 6. Grad. Erinnerungen an einen tollen Tag vor zwei Jahren vermischen sich mit der Freude, mit meiner lieben Frau unterwegs sein zu können. Nach dem erfolgreichen Heiratsantrag einen Tag später ging es dann ja noch schnell in den Wilden Kaiser und der Aufstieg zur Stripps war eigentlich ideal: Schön warm und steil, gerade unter Zeitdruck eine wahre Freude, denn: eine kleine abschließende Wanderung hat schon auch ihren Reiz!

Fortsetzung folgt …

Aggenstein

 

Klettern im Ötztal

In den Pfingstferien startet die Leistungsgruppe von Christoph ins Ötztal zum Klettern. Das Wetter war teilweise recht durchwachsen, allerdings konnten wir jeden Tag den den Fels gehen.

Ötztal Oberried

Einige interessante Projekte wurden in diesen Tagen abgehakt. Hier noch Fotos und ein Bericht von Lara, die nach dem Ötztal immer noch nicht genug hatte und gleich noch in Finale Ligure weitergeklettert ist:

Trainingslager im Ötztal und Erholungsurlaub in Finale Ligure

In der ersten Woche der Pfingstferien ist unsere Leistungsgruppe ins Trainingslager ins Ötztal gefahren. Als wir am Montag ankamen schlugen wir gleich unsere Zelte auf und sind dann nach Oberried zum Klettern gegangen. In den ersten zwei Tagen musste ich mich noch an den Fels gewöhnen und konnte zwei Touren die ich dort projektiert hatte, leider nicht durchsteigen. Am dritten Tag gingen wir an die Engelswand an der ich „Babylon“ (7b, 35m ) versucht hab. Im ersten Versuch, ich war schon im oberen Viertel der Tour, fing es an zu regnen. Die meisten Griffe und Tritte waren dann nass, da die Tour am Ende flacher wird. Deswegen konnte ich sie an dem Tag leider nicht mehr klettern, doch dafür die „Atlantis“ (7b ) im Onsight. Und am letzten Tag hab ich dann Babylon doch noch im zweiten Versuch abgehakt. Mit dem Wetter hatten wir Glück, es  war zwar ziemlich kalt und wolkig , aber nicht so regnerisch, wie es der Wetterbericht vorhergesagt hat.

Lara

Trotz der angenehmen Klettertemperaturen in Österreich, hab ich in der zweiten Ferienwoche das Wetter in Finale Ligure genossen. Dort war ich immerhin zwei Tage klettern weil ich dann krank wurde. Aber am ersten Klettertag konnte ich am Terminal „Nino E Aquino“ (7b+) und „Lester Person“  (7c) beide im zweiten Versuch durchsteigen. Am zweiten Tag hab ich die „E.VENIZELOS“ (7c) im zweiten Versuch gehakt. Die restlichen Urlaubstage musste ich mit Halsweh, aber zum Glück spannenden Buch, am Campingplatz verbringen.

 

Alles Gute an Julia und Martin!

Während uns die Sommersaison voll im Griff hat – zum Glück momentan bei sehr guten Verhältnissen und Traumwetter – gab es letzten Freitag eine sehr schöne Abwechslung zu den „üblichen“ (was ist schon üblich) Führungs- und Ausbildungstagen.

Klettertour am Aggenstein

 

Von langer Hand inszeniert und vorbereitet, machte Martin seiner Julia vor einer Traumkulisse einen wunderschönen Heiratsantrag!

Was hat das mit der Bergführen und Kletterschule zu tun? Tja, der Heiratsantrag fand während einer Führungstour statt, und zwar am letzten Standplatz einer alpinen Kletterroute am Aggenstein. Am Vortag hatte ich dort schon ein Depot mit den nötigen Utensilien angelegt: Sekt, Gläser, Dekoration, keine halben Sachen eben! Bei Martins erster Anfrage habe ich mich besonders gefreut, da ich in Sachen alpiner Heiratsanträge quasi Voll-Profi bin – meine Frau kann das bestätigen. Trotzdem war ich recht gespannt, da ja bei solchen Aktionen schon ein paar Sachen stimmen müssen, bei Regen oder Gewitter klettert es sich schlecht, einen alpinen Heiratsantrag macht man dann erst recht nicht … Umso schöner war es, dass von der Einführung ins alpine Klettern über die gemeinsame Tour bis zu einer gelungenen Überraschung und dem abschließenden „Ja“ alles wunderbar geklappt hat!

Leider musste ich mich dann recht zügig verabschieden, ich hatte den Termin recht kurzfristig in einen gut gefüllten Sommerkalender gefügt und musste in den Wilden Kaiser wechseln.

Deswegen auf diesem Weg noch einmal:

Ich wünsche euch beiden eine glückliche gemeinsame Zukunft!