Öffnungszeiten über Ostern!

Öffnungszeiten über Ostern im Kraftwerk:

14.04.17 Karfreitag: 10-20 Uhr

15.04.17 Samstag: 10-20 Uhr

16.04.17 Ostersonntag: 10-20 Uhr

17.04.17 Ostermontag: 10-20 Uhr

An allen anderen Tagen ist normal geöffnet.

 

Öffnungszeiten über Ostern im Kletterzentrum Allgäu in Rieden:

14.04.17 Karfreitag: 10-19 Uhr

15.05.17 Samstag: 12-19 Uhr

16.04.17 Ostersonntag: geschlossen

17.04.17 Ostermontag: geschlossen

An allen anderen Tagen ist normal geöffnet.

Öffnungszeiten über die Feiertage

Für alle die sich fragen wann sie das Weihnachtsessen wieder abtrainieren können – hier unsere Öffnungszeiten:

Betrifft die Kletterhalle Rieden und das Kraftwerk:

24.12. – Geschlossen
25.12. – Geschlossen
26.12. – Geschlossen
31.12. – Geschlossen
1.1. – Geschlossen
An den übrigen Tagen haben wir jeweils regulär Geöffnet!
Frohe Festtage und auf bald!

img_1761

BEAL und TENAYA

Unsere neuen Ausrüster und Kooperationspartner

Uns ist sowohl als Betreiber des DAV Kletterzentrums Allgäu aber vor allem auch für unsere Kletter- und Bergschule CHOUCAS sehr wichtig, dass wir uns in kleinen aber spürbaren Schritten weiterentwickeln. Jetzt ist uns zusammen mit den Firmen BEAL und TENAYA ein großer Schritt in diese Richtung gelungen. Mit der Sommersaison 2014 können wir Euch bei allen Kursen, Trainings und Führungen Premium Leih- und Testmaterial zur Verfügung stellen. Gutes Material kann dazu beitragen, erfolgreich und mit Spass zu klettern, ganz sicher kann schlechtes Material den Tag vermiesen. Und mit unserem neuen Verleih- und Testmaterial wird unser Kursprogramm für Euch noch attraktiver!

BEAL

BEAL Pure GripBEAL (www.beal-planet.com) ist als größter Seilhersteller weltweit in Frankreich ansässig und schon seit langem für Top-Qualität bekannt. Bisher weniger bekannt ist, dass BEAL auch ein breites Sortiment an Klettergurten und Kletterhartware anbietet. Wir sind gespannt, wie bei Euch die Produkte ankommen, wir haben sie schon eingehend testen können und waren sehr positiv überrascht! Die Seile haben wir ohnehin schon seit Jahren im Einsatz und jetzt noch verstärkt im Test, Verleih und Verkauf.

Tenaya

TENAYA (www.tenaya.net) ist ein spanischer Schuhspezialist und dort auch sehr bekannt und beliebt. Tenaya hat nun einen starken Vertriebspartner in Deutschland für sich gewinnen können und macht sich auf, den deutschsprachigen Raum zu erobern. Mit frischen Ideen, sehr guter Passform und fairen Preisen bietet Tenaya ein kleines aber feines Sortiment, dass ihr bei unseren Kursen gerne testen könnt. Ihr werdet überrascht sein, ein guter Kletterschuh muss nicht wehtun, ganz im Gegenteil!

Schaut doch mal auf die beiden Webseiten oder kommt bei uns vorbei, wir freuen uns auf neugierige Kletterer!

BEALBEAL Seile

 

 

 

 

 

Der Sommer kann kommen!

Es gibt neue Boulder, Moonboard und andere Annehmlichkeiten: Nach dem (hoffentlich) letzten Aufbäumen des Winters im Ostallgäu haben wir jetzt, pünktlich zum Saisonstart, unsere Außenboulderwand reaktiviert. Den Anfang machen fast vierzig neue Boulder von leicht bis schwer, von knifflig bis pumpig. Ähnlichkeiten mit real existierenden Problemen in Bleau, Albarracin und dem Allgäu sind kein Zufall!

AußenboulderwandAußerdem freuen wir uns, Euch eine super Neuerung für die besonders Fleißigen vorzustellen: Wir haben ein Moonboard in die Außenboulderwand integriert! 50 spezielle Trainingsgriffe des britischen Kult-Herstellers ermöglichen an der überhängenden Wand ein sehr effizientes und spezifisches Training! Du kannst Dir eigene Boulder zusammenstellen oder die von uns definierten Trainingsboulder nachvollziehen. Damit erweitern wir das Spektrum unserer Boulder um Probleme mit Schwerpunkt im Maximalkraft-Trainingsbereich und freuen uns, alles zu bieten, was das Herz des Kletter- und Trainingsenthusiasten begehrt.

Außenboulderwand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Zukunft werden unsere Kletterer nicht nur am Badesee, sondern vor allem auch in den Schlüsselstellen von Kletterrouten und Bouldern eine super Figur machen… Und wenn die Arme dann doch mal leer sind, ist der Bistrobereich nicht weit und ein Tischkicker, Liegestühle und Erfrischungen helfen über das erste Form-Tief.

Außenboulderwand

Wettkampfserie Kletterfieber 2013: Dreimal 1. Platz!

Am 29. Juni 2013 ging in Kempten das diesjährige Allgäuer Kletterfieber zu Ende. Aus unserer Trainingsgruppe konnten sich drei Kletterer in der Gesamtwertung in ihren Altersklassen ganz vorne platzieren. Bei der Jugend 2 weiblich sicherte sich Vera Bakker den 1. Platz, ihr Bruder Maurits Bakker gewann die Gesamtwertung Jugend 2 männlich. Bei der Jugend 1 männlich setzte sich Tobi Kern in der Gesamtwertung durch und belegte Platz 1. Gratulation!

 

Kletterfieber Gesamtsieger

Forscher warnen: Neue Kletterfieber-Infektionswelle kommt auf uns zu!

Bereits in den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Klettern mit dem Kletterfieber-Virus infiziert. Der Virus machte dabei vor keinem Alter, Geschlecht und Kletterniveau halt. Die Betroffenen zeigten alle ähnliche Symptome: Adrenalinschübe, müde Arme und Glücksgefühle verbunden mit dem unbezwingbaren Drang, in Wettkampfrouten einzusteigen (wir berichteten).

Forscher rechnen auch im Frühjahr und Sommer 2013 wieder mit zahlreichen Infektionen. Dr. C. Gotschke vom Kletterzentrum Allgäu warnt: „Unsere intensive Forschungsarbeit über mehrere Jahre hinweg zeigt eindeutige Ergebnisse: Hier in Rieden am Forggensee rechnen wir mit einem Ausbruch des Virus am Samstag, den 20.4.2013. Weitere stark gefährdete Zentren sind unseren Auswertungen nach in diesem Jahr Kaufbeuren, Kempten und Sonthofen. Unser Team arbeitet auf Hochtouren, um alle Betroffenen rechtzeitig über aktuelle Maßnahmen auf dem Laufenden zu halten. Bis dahin können wir nur eines empfehlen: „Immer gut festhalten!“

Kletterfieber

Auch das noch …!

Der Plan ist ja sauber in die Hose gegangen! Nachdem die Kids – wir brauchen endlich mal einen Namen für unsere Gruppe – des Guerilla-Stützpunktes in Rieden nach den letzten kleineren Wettkämpfen so langsam übermütig und frech geworden sind, weil ihnen das mit dem Erfolg langsam zu Kopf steigt, habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich sie mal wieder auf den Boden der harten Kletterrealität bringen kann. Da kam mir der tolle Vorschlag noch auf die Bayrische zu fahren gerade recht!

In den Wochen zuvor hab ich sie beim Training schon geschunden, aber sie waren zu stur zum Aufgeben. Ich konnte nur gelegentlich die Erleichterung spüren, wenn sie von Ihren Eltern abgeholt wurden …

Und dann das Desaster: Fahren meine Kids mal schnell auf die Bayrische und holen den 3., 4. und 5. Platz ihrer Altersklassen. Zum Glück gibt es wenigstens noch etwas zu verbessern und Luft nach oben, sonst werden sie echt langsam eingebildet …! Ich muss mir langsam was einfallen lassen.

Nein, alles Spass, habt ihr sehr gut gemacht! Ich bin stolz auf euch!

Hier die Bilanz eines Kletterjahres:

Neben jeder Menge Felsmeter bis zum 9. Grad auch noch:

  • Kletterfieber Rieden, Kaufbeuren und Kempten: Stockerl-Plätze
  • Schulmeisterschaften Schwaben: Erster
  • Schulmeisterschaften Bayern: Vierter
  • Allgäu-Cup: einmal Erster, dreimal Zweiter, einmal Vierter, einmal Siebter
  • Bayrische Meisterschaften: Dritter, Vierter, Fünfter und Fünfzehnter

Ah ja, danke für die Frage:

„Guerilla-Stützpunkt“ deswegen, weil wir mit einer sehr kleinen und effektiven Truppe, die sich geschickt als kleine Klettergruppe tarnt, quasi unbemerkt von großen Stützpunkten und den Sportverbänden immer wieder auf Wettkämpfen auftauchen und wie der kleine fiese Spreisel im Fleisch der Konkurrenz sind … Und während sich die anderen noch fragen, wo den eigentlich dieses Füssen liegt, sind wir schon wieder daheim beim Plätzle futtern, hehehe …

Schwierigkeitsgrade – Eine endlose und sinnlose Diskussion

Kürzlich in der Kletterhalle – egal welche, könnte in jeder passieren …: „Die Grüne ist doch niemals 5+, die ist beim besten Willen höchstens eine softe 5/5+, die haben hier echt gar keinen Plan vom Routen bewerten. Das poste ich ich jetzt gleich mal auf Superchecker.com!“

Im ersten Moment habe ich beim Zuhören kräftig geschmunzelt. Im zweiten – etwas selbstkritischeren – schon gar nicht mehr so sehr, denn als ich vor kurzem in Fontainebleau war, war ich vor so manchem Block gestanden und habe den Führer schon als Hundefutter oder Klopapierersatz gesehen, also ganz so locker steht dann noch niemand darüber.

Und genauso oft wurde die Freude über einen geglückten Boulder oder eine super Route durch jemanden geschmälert, der megaschlau über jeden Fünftelgrad diskutierte. Von Freude über einen schönen Klettertag, über überwundene Furcht oder über eine gute Lösung keine Spur.

Dadurch und auch durch Routenbauer- und Trainertätigkeit motiviert, hab ich mir dann ein paar Gedanken über das Problem mit den Bewertungen gemacht, und lasse nun hier – als literarischen Kunstgriff erster Klasse sozusagen – mal unterschiedliche Sichtweisen gegeneinander antreten.

Der Kletterhallenbetreiber: „Ich stecke beim Bewerten einer Route in einer regelrechten Zwickmühle, einerseits soll meine Kundschaft zufrieden heimfahren und besser noch gern wiederkommen, andererseits möchte ich schon so bewerten, dass man das Niveau ansatzweise am Fels oder in anderen Hallen halten kann. Außerdem sollen sich die Kletterer ruhig ein wenig bemühen und basteln, sonst kann ich gleich Leitern an die Wand spaxen. Von nichts kommt nichts, und trainieren wollen ja doch alle.“

Der Routenbauer: „Jetzt geht’s mir langsam auf den Sack, da bastle ich ewig, um eine coole Route mit genialen Zügen und Aha-Effekt zu schrauben, und als einziges Feedback hör ich Diskussionen über den Grad (und Längenzüge, aber das ist noch ein ganz anderes Thema) …!“

Der Erschließer: „Was soll ich jetzt da wieder im Topo angeben? Ich kenne die Tour halt in- und auswendig nach dem ganzen Probieren, Putzen und Einbohren… Außerdem soll ja keiner sagen, ich hätte es nötig und kurz vor meinem 31. Geburtstag wäre was Schweres schon noch schön gewesen. Außerdem sollen die Hallenaffen ruhig mal sauber stehen lernen!“

Der Local: „Diese Spackos, ey, das weiß man halt einfach, wenn man hier herkommt: Für die Touren im Superstar-Sektor braucht man eben noch Nerven und saubere Technik! Und das versteckte Zweifingerloch hat eh noch keiner onsight gefunden, hehehe …“

Der Trainer: „Weißt Du, was da unten für eine Nummer dran steht spielt am Ende gar nicht die große Rolle. Wichtig ist vielmehr, ob Dich die Route fordert, ob du Lösungen findest und sie dich motiviert. Versuche Spaß an der Herausforderung zu haben!“

Der Feierabendkletterer: „Ich will eigentlich nur ein bisschen Spaß haben und mir mit gutem Gewissen ein Weizen einschenken können, von mir aus muss jetzt sechsplussiebenminus nicht so pumpen. Aber egal, sag ich halt einmal öfter ‚zu‘.“

Der Alpinist: „.Mir wäre es echt wichtig, dass ich weiß was auf mich zukommt, ich habe nämlich keinen Bock, am Berg dann einen Mordsabflug zu machen!“

Die Klettermaschine: „Also ich muss sagen, das Theater, das die Sechserkletterer um die Bewertung machen, find ich ein bisschen nervig. Ich klettere jedes Jahr zigtausend Touren, da kommt’s auf das ein oder andere + nicht an. Hauptsache meine Projekte sind anständig bewertet.“

Der Styler: „Die Bewertung juckt mich eigentlich nur am Rande. Die Linie, die Moves müssen passen!“

Oh, so könnten wir ewig weitermachen, jedem Kletterer ist etwas anderes wichtig, jeder möchte seine Leistung angemessen bewertet wissen und sich einschätzen und vergleichen können. Erste Erkenntnis: Jeder bewertet sich und sein Klettern (immer wieder) anders.

Bewerten bleibt subjektiv und situativ, und es gibt eben keine Normen und Standards wie zum Beispiel ‚keine Untergriffe bis zum 6. Grad‘ oder ‚Dynamische Züge unter 16 Jahren nur unter direkter Betreuung eines Sportpsychologen‘. Hier – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – einige Parameter, die unsere Wahrnehmung der Schwierigkeiten einer Tour oder eines Boulders beeinflussen, und damit eben auch deren Bewertung:

  • Momentanes persönliches Können, momentanes Limit
  • Letzte Ereignisse und Erlebnisse
  • Emotionen
  • Bevorzugter Kletterstil, Gewöhnung …
  • Körpergröße, Reichweite, Körpergewicht, Handgröße …
  • Typ, Temperament, Kontrollbedürfnis, Risikobereitschaft
  • Cleverer Techniker, brutaler Kraftkletterer oder gar trainiertes Talent?
  • Tagesform, Verhältnisse …
  • Onsight oder lange ausgebouldert?
  • Kind, Frau, Mann, alt, jung …
  • und so weiter und so fort …

Zweite Erkenntnis: Klettern fühlt sich für jeden immer wieder anders an. Deshalb gilt:

  • Bewertungen können immer nur recht grobe Vorschläge sein und sollten aus möglichst vielen Vergleichen und Erfahrungen ermittelt sein
  • Bewertungen sind – hoffentlich – nur ein kleiner Aspekt aus dem Gesamterlebnis einer Route
  • Bewertungen sind nicht mehr und nicht weniger als eine Orientierung

Zum Schluss meldet sich nun doch – trotz Redeverbot und Androhung von Strafen – nochmal der Trainer: „Nachdem wir das nun alles wissen, hier noch einmal mein Appel: Reduziere dein Klettern nicht auf das permanente Auseinandersetzen mit Bewertungen und Schwierigkeitsangaben, sondern konzentriere dich mehr auf die Herausforderungen und auf die eigentlichen Schwierigkeiten in der Route. Dein Augenmerk sollte auf Bewegungsqualität, Taktik und vielen anderen Fertigkeiten liegen, die es dir ermöglichen, das zu tun, was dich motiviert: Klettern!

Manchmal sind erlebte Situationen die besten Augenöffner: Klettert doch tatsächlich meine Frau (vor kurzem noch schwanger und kleiner als ich, so ungefähr eineinhalb Köpfe) in Fontainebleau einen Boulder (6a!!), und ich (Anm. d. Red.: Der Autor bouldert bis 7c+bloc) habe nicht den Hauch einer Chance. Respekt, aber bevor ich den hochkomme, brauch ich eine neue Hüfte …

Oder:

Neulich auf dem Skateplatz. Ein paar Kids probieren – durchaus mit Ehrgeiz und tierisch motiviert – neue Tricks. Erst bei genauerer Beobachtung wird deutlich, dass diese Tricks wirklich schwer sind. Einer steht den Trick nach vielen Versuchen, einigen fiesen Landungen und garantiert auch blauen Flecken. Über einen Schwierigkeitsgrad redet hier keiner. Die einzige Skalierung höre ich zum Schluss: „Alter, also auf ’ner Skala von 0 bis Geil: Der Trick war jetzt Hammergeil!“

Auch ’ne Einstellung …! So geh‘ ich jetzt mal Bouldern …

Also – Bewertungen müssen im Klettern sein und sollten möglichst auch halbwegs stimmen. Aber vielleicht müssen wir sie nicht ganz so ernst nehmen und uns von ihnen den Kletteralltag bestimmen lassen!

Viel Spaß beim Klettern!

Christoph

Schon wieder ein Längenzug (und andere praktische Ausreden)!

Eins vorweg: Ja, der Autor dieser Zeilen ist 1,90m groß und hat eine Reichweite von 1,93m. Trotzdem: Klettern ist in erster Linie ein Relativkraft-limitierter Sport. Wer leicht und dafür relativ stark ist, hat meist die besseren Karten als große und damit aber auch schwerere Kletterer. Und dies gilt für fast alle Kletterprobleme.

Warum sind nur wenige Wettkampf- oder Highend-Kletterer sehr groß, sondern auffallend viele klein und leicht und dafür sehr stark? Genauer gesagt: Im Durchschnitt 175cm, 65kg, positiver Ape-Index (= Verhältnis Körpergröße zu Reichweite), athletischer Körperbau, hoher Anteil an weißen Muskelfasern (Maximal-/Schnellkraft) und niedriger Fettanteil. Zum Glück aber bestätigen einige Ausnahmen diese Regel und beweisen, dass es zum Klettern mehr braucht als bloß die richtigen Gene.

Hier ein paar Vorschläge, bevor du im Seil hängst:

  • Nutze alle Trittmöglichkeiten!
  • Ist technisch alles ausgereizt?
  • Klettere dynamischer!
  • Man kann nicht nur ziehen, sondern auch stützen, drücken, schieben …!
  • Bist du zu unbeweglich und zu weit von der Wand weg?
  • Hand auf’s Herz: Hast du vielleicht ein bisschen Angst?

Zugegeben, es gibt ein paar Situationen, in denen Reichweite schon hilft, aber nicht so viele wie man oft denkt: Besonders in eher senkrechter, sehr technischer Kletterei gibt’s eben oft einfach nicht mehr und an schlechten Griffen springt es sich eben schlecht. Manch eine Verschneidung ist mit zu kurzen Beinen richtig schwer, und gelegentlich steht ein Großer eben noch auf einem tieferen Tritt.

Aber sei Dir sicher: Sobald Kraftausdauer, schiere Kontaktkraft oder Relativkraft eine Rolle spielen und auch bei jedem zwingend dynamischen Zug merkst du lange Hebel, Körpergewicht und höhere Trägheit sofort. Wie viele Klimmzüge kannst du etwa? Häng dir einmal 10 Kilo Zusatzgewicht hin und mach dann noch einmal ein paar …!

Weit bessere Ausreden wären dann doch:

  • „Der Kleine schläft einfach nie durch!“
  • „Ich bin draußen am echten Fels immer viiiiiel motivierter!“
  • „Mannomann, mein Zweitjob als Star-Fernseh-Koch schlaucht mich echt!“

Sei kreativ, zu viele Ausreden behindern deinen Fortschritt. Und außerdem ist es immer peinlich, wenn dann kleinere Kinder deinen „Längenzug“ einfach klettern. Soll ja vorkommen …

Bis dann!

Christoph (190, 193, 85, 31)

 

Draußen wird’s zu kalt? – Hier gibt’s heiße, neue Routen!

 

Für das Jahr 2012 haben wir uns viel vorgenommen, darunter auch die Erweiterung der Kletterfläche in der Halle.  Seit kurzem sind nun die beiden erweiterten Wandbereiche fertig. Pünktlich zum Start in die Wintersaison warten nun auch schon mehr als 50 neue Routen auf euch hier im Kletterzentrum Allgäu. Vom 3. bis zum 9. Schwierigkeitsgrad ist für jeden was dabei, Ausreden gibt’s also keine. Und damit noch nicht genug: Bis Ende November werden auch noch alle übrigen Routen umgeschraut und unser Boulderraum für die kalte Jahreszeit mit neuen Bouldern ausgestattet. Also: Neue Projekte in Angriff nehmen!

Viel Spaß dabei wünscht Euch das Kletterhallenteam!