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Morbus Flattermann

Wandern ist des Gotschkes Lust … Teil 2

Morbus Flattermann – Aggenstein Nordost-Wand

Ein paar Tage nach der Tour mit Heiratsantrag am Aggenstein konnte ich endlich – nach gefühlten 50 Mal daran vorbeigelaufen zu sein – dort eine Route in der beeindruckenden Nordost-Wand klettern. Mit Thomas war der beste Partner am Start, den ich mir dafür wünschen könnte. Wir erlebten einen intensiven und spannenden Tag in einer richtig fordernden Route. Mit neun Seillängen ist sie zwar nicht wahnsinnig lang, fordert aber vom ersten bis zum letzten Meter! Sehr steile, recht anstrengende Kletterei wechselt sich mit etwas leichterer, dann aber alpinerer Kletterei ab und es gibt tatsächlich bis zum Ausstieg wenige Meter, die man mal eben locker dahinklettert. Plaisir ist anders, aber irgendwie stehen wir voll drauf!!! Hut ab an die Erstbegeher, sie hatten ein gutes Auge, um an der Wand eine solche Route zu entwickeln.

Zwei Details kosteten Körner: Ein Verhauer in der 5. Seillänge – offenbar bei dem Versuch einer direkteren Linie zu folgen entstanden – lockte mich in absolutes Horrorgelände mit Kletterei weit von der angegebenen 7- entfernt. Anfangs noch im Onsight-Modus später aus Angst um den Sicherer kämpfte ich bis die Akkus leer waren. Vielleicht sollte ich doch mal moderne Medien zur Recherche vor solchen Tagen nutzen. Die zweite Überraschung folgte am Ausstieg, als Thomas mit Adleraugen messerscharf analysierte: „Du, ich glaub‘ die Bahn hat gerade den Dienst eingestellt!“ Nicht gerade das, was man hören will, wenn man vorhat, genau mit dieser Bahn dem Feierabend-Radler entgegen zu schweben … Aber: Eine kleine abschließende Wanderung hat schon auch ihren Reiz!

Fortsetzung folgt …

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