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Kletterfieber 2012 – Ein Virus breitet sich aus

Rieden am Forggensee (dka);

Eine brisante Meldung erreicht uns aus Rieden am Forggensee. Bei einer Großveranstaltung im DAV Kletterzentrum Allgäu wurde ein Ausbruch des seltenen Kletterfieber-Virus gemeldet. Die Teilnehmer einer Veranstaltung im DAV Kletterzentrum Allgäu berichteten von außergewöhnlichen körperlichen Empfindungen wie Adrenalinschüben, müden Armen und Glücksgefühlen verbunden mit dem unbezwingbaren Drang, in Wettkampfrouten einzusteigen. Laut Seuchenmedizinern ist der Virus an sich ungefährlich, ein erhebliches Suchtpotential und dadurch Veränderungen der Lebensweise der Betroffenen sind aber zu erwarten.
Bisher schien das Kletterfieber besonders Kinder und Jugendliche besonders in Füssen und Umgebung und nur in Einzelfällen Erwachsene zu befallen, Epidemiologen warnten allerdings im letzten Jahr vor einem Übergreifen auf die gesamte Kletterszene voraus. Dies scheint nun mit Seuchenherden in Kaufbeuren, Kempten, Reutte und Steingaden eingetreten zu sein. Übertragungsarten sind Kletterbegeisterung (telepathisch und verbal), magnesiumhaltige Luft in Kletteranlagen und Eigenmotivation der Kletterer. Der beherrschte Schwierigkeitsgrad, Alter oder Geschlecht der Kletterer spielt offenbar keine Rolle. „Präventiv kann ein aktiver Kletterer überhaupt nichts unternehmen, da müsste er schon mit dem klettern aufhören!“ so Dr. Gotschke, der führende Spezialist auf dem Gebiet von Kletterviren. „Ähnliches haben wir bisher nur bei RIEDEN ROCKT erlebt, nur dort war die Übertragungsrate bisher noch größer. Das kann an der noch magnesiumhaltigeren Luft gelegen haben. Aber der größte Parameter sind offenbar genial geschraubte Boulder oder Routen.“
Das einzig unangenehme am Kletterfieber sind offenbar die auftretenden Entzugserscheinungen, wenn Trainings- oder Klettertage länger ausbleiben, die übrigen Nebenwirkungen wie Muskelwachstum, steigende Attraktivität und Risikobereitschaft sowie Änderung von Urlaubsplänen werden im Normalfall hingenommen.
Um Schlimmeres zu vermeiden hat das DAV Kletterzentrum Allgäu ähnlich gute Boulder und Routen permanent geschraubt, Betroffene können sich bis zur Veranstaltung während der Öffnungszeiten auf 900 m² Kletter- und 130m² Boulderfläche Linderung verschaffen. Auch Individualtrainings oder Klettertage an frischer Luft scheinen zu helfen.
Die nächsten Behandlungstermine die Betroffene aber auf gar keinen Fall auslassen sollten, sind das Kletterfieber-Sommerfest am 16 Juni in Kaufbeuren und das große Finale am 21. Juli in Kempten.
Aber Vorsicht das Kletterfieber macht auch vor Zuschauern und Passanten nicht halt!!!

Anmerkung der Redaktion:

Am 21.April fand im DAV Kletterzentrum Allgäu zum zweiten Mal das Kletterfieber statt, ein Kletterwettkampf in neuem Modus. Die Idee der Veranstalter war, einen Modus zu entwickeln, der für Hobbykletterer und Leistungssportler genauso interessant und fordernd ist. Mit dem Kletterfieber-Modus ist dies überzeugend gelungen.

Die „Profis“ bekamen einen neuen, sehr fordernden Modus mit 15 anspruchsvollen Routen in allen Schwierigkeitsgraden, Wettkampfeinsteiger und Hobbykletterer konnten sich mit den Cracks messen, in deren Routen probieren und sich austauschen. So waren das Kletterfieber 2012 für alle Beteiligten ein super Erlebnis und trotz sehr müder Arme sah man nur lachende, begeisterte Gesichter.

Nach diesem, sehr motivierenden Start freuen sich auch die Veranstalter der beiden nächsten Stationen nämlich die DAV Sektionen Kaufbeuren und Kempten auf super Veranstaltungen an Ihren Anlagen.

Ergebnisse Kletterfieber 2012

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